Antakarana

(Abschrift aus dem Buch „Heilige Geometrien in Aktion“ von Jeanne Ruland)

Ursprünglich war der Mensch auserkoren, die zehnte Hierarchie Gottes zu sein, Adam Kadmon, der Gottmensch (Christusbewusstsein), der selbstbewusste Mensch. Doch der Mensch verlor sich in der Materie und vergaß seinen göttlichen Ursprung. Er verlor die drei göttlichen Eigenschaften Herrlichkeit, Unsterblichkeit, Weisheit, und sein Lichtkörper fiel in einen langen Schlaf. Die höheren Chakren zogen sich am Hinterkopf zu einem Energiefaden zusammen, die Antakarana. Sie kann durch bewusste Bemühung wieder vollständig aktiviert werden.

Der Begriff Antakarana, auch Antahkarana, stammt aus dem Sanskrit, der Sprache der Yogis und der Eingeweihten, und bedeutet wörtlich „inneres Instrument“. Die Antakarana ist die Verlängerung der Chakrensäule in die höheren, außerhalb unseres Körpers liegenden Chakren, die uns direkt in die Quellebenen führen. Über die Antakarana sind wir mit allen Ebenen und Dimensionen verbunden. Sie ist die Schnittstelle, in der Geist und Materie ineinanderfließen, da der lebendige Lebensstrom die Materie speist und am Leben erhält.

Die Antakarana gehört damit zu unseren feinstofflichen Lichtinstrumenten, sie verbindet unsern feinstofflichen Körper mit der göttlichen Quelle und mit der inkarnierten Persönlichkeit. Die Antakarana ist die Regenbogenbrücke in das Licht und die Verbindung in das Göttliche. Wenn wir unser göttliches Licht und unsere höhere Absicht hier auf der Erde verstärken wollen, gilt es, sich mit den inneren Instrumenten unseres Lichtkörpers zu befassen. (Anm. Barbara: ich habe schon vor längerer Zeit meinen Körper als ein Orchester bezeichnet. In dem viele Instrumente aufeinander abgestimmt werden müssen.)

Wo liegt die Antakarana?

Die Antakarana kann über die feinstofflichen Sinne wahrgenommen werden. Sie liegt zwischen der Halswirbelsäule und dem Atlas in der kleinen Kuhle am Hinterkopf und ist wie ein Lichtfaden dort und in der Zirbeldrüse verankert. Sie ist mit den niederen Körpern verbunden. Jedoch dürfen wir sie nicht mit der Silberschnur, die im Herzen und im Nabel verankert ist und uns aus der göttlichen Quelle speist, verwechseln.

Die Antakarana verbindet uns mit dem ewigen Sein und den nicht-inkarnierten göttlichen Teil unserer Persönlichkeit. Sie wird durch unterschiedliche spirituelle Übungen, durch Meditationen sowie durch feinstoffliche Ausrichtungen und Lichtkörperprozesse aktiviert. Es ist, als ob sich unsere Chakrasäule in der Verlängerung – verbunden mit den niederen Körpern – aufdreht und sich immer stärker in die höheren Dimensionen und Ebenen hinein bewegt. Je mehr wir im Lichtbewusstsein erwachen, desto mehr dreht sich die Antakarana auf und verbindet sich dauerhaft mit höchsten Bewusstsein. Unser Lichtkörper entfaltet sich und beginnt, all unsere Körper zu durchströmen und aufzuladen. Wir öffnen damit eine Verbindung in die höchste Quellebene. Auf diese Weise kommen wir in einen Zustand der Glückseligkeit und sind mit dem Licht verbunden. (nach meinem Jahr des Stillstandes, kann ich berichten, dass ich mit Hilfe der Geometrien in eine andere Dimension, ein anderes höheres Bewusstsein gekommen bin. Ich denke, das ich das Jahr im „2020-im Jahr des Great Reset“ mich befand)

Die Antakarana ist jedoch nicht automatisch aktiv, sondern aktiviert sich, wenn wir beginnen unseren Lichtkörper zu erwecken, in dem wir uns bewusst auf sie konzentrieren, oder indem wir beginnen mit höheren Welten der Quelle zu kommunizieren. Sie entwickelt sich mit unserem Erwachen hinein in das göttliche Wesen das wir sind.

Wozu dient die Antakarana?

  • Auflösung von Gefühlen der Getrenntheit, Gefühlen der Angst und der Angst vor dem Tod

  • Erwachen im spirituellen Sein, Erleuchtung, Erhöhen von Frequenzen, Balance und Harmonisierung von Energien

  • Einheitsbewusstsein

  • Lichtkörperprozess, leichter, lichtvoller und vollständiger Übergang in die lichten Dimensionen

  • Selbstverwirklichung und Dienst an der Menschheit

  • Wenn wir vollständig in diesem Bewusstsein erwacht sind, können wir Menschen und Tieren, die im Übergang begriffen sind, helfen, indem wir diese Brücke bewusst öffnen und die Chakren aufdrehen, damit ihre Seele sich vollständig in das Licht zurückziehen kann.

Wie kann man die Antakarana erwecken?

Je mehr wir uns ihrer bewusst werden, desto größer und heller richtet sie sich auf und desto stärker verbindet sie uns mit unserem Seelenbewusstsein, unserer Monade und der Quellebene. Wir dürfen uns diesem Prozess aktiv hingeben und üben, um immer stärker mit allen Körpern im Lichtbewusstsein zu erwachen. Unser Persönlichkeit arbeitet von unten nach oben, indem sie sich willentlich im Licht ausrichtet und beschließt, im Licht zu erwachen. Die Seele, das Urlicht, kommt der inkarnierten Persönlichkeit aus dem Licht entgegen, bis sich Persönlichkeit und Seele zusammenschließen und eine dauerhafte und stabile Verbindung erfolgt. Durch die Antakarana bilden wir mit unserer Absicht und etwas Übung eine Regenbogenbrücke zwischen dem inkarnierten und dem höchsten Wesen.

Früher dauerte es lange Zeit und brauchte viel Übung, diesen Lichtkanal zu erwecken und stabil und dauerhaft aufzubauen. Doch wir sind in eine neue Zeit eingetreten. Viele Geheimnisse werden enthüllt, und die Evolution nimmt ihren Lauf. Prozesse die früher lange dauerten und einer strengen Schule unterworfen waren, geschehen jetzt deutlich schneller und leichter.

Lasse dich nicht von Glaubenssätzen, überalterten Vorstellungen und Überzeugungen einschränken. Du hast eine Verbindung zu Gott, da du aus ihm heraus lebst. Das Christuslicht in dir und die Meister des Lichts, die diesen Weg vor dir gegangen sind, zeigen dir den Weg nach Hause.

 

In diesem wunderbaren Büchlein von Jeanne Ruland, gibt es zu jeder einzelnen Geometrie, verschiedene Übungen und Meditationen, die ich dir sehr ans Herz lege.